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Pressematerial und Testberichte über unsere Produkte
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Alle hier veröffentlichten Berichte und Tests, werden von uns nicht gekürzt oder zensiert !!!
Testbericht der Audiophilen Tonkunstliebhaber ( V.a.T /NL01/2003) vom 05.04.2003
Signal-Verbindungen (NL01/2003)

Signal-Verbindungen
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as hielt ich schon für Signal-Kabel in meinen Händen; verpackt in Vogelaugenahorn, Seidentücher, speziell angefertigte Hochglanz-Acryl-Kunststoff-Boxen. Verziert mit sonderbaren, zigarettenschachtelgroßen Wunderkisten (Zobelglieder?) oder getränkt in Zauberlack! Sie wurden geführt an Gestängen aus kosmischem Weltraumstahl oder durch Lösungsbäder geleitet, auf Stelzen oder Pucs verfrachtet oder an Seilsystemen von der Decke kommend, ins Nirvana erhoben. Wer hat sie nicht schon mal gelesen, diese Erfahrungen und Erlebnisberichte selbsternannter Merlins mit der eigentlich (wunschgemäß) "nicht klingenden Strippe; von der Tonquelle zum Amplifer oder von dort zum Schallwandler. Ich selber habe dieses brisante Thema der Mitneunziger gespannt verfolgt. Selten war ich mir sicher, erkennen zu können, wo Voodoo anfängt und die Grenzen der Pysik aufhören. Vielleicht war das aber auch gewollt so, von den unsagbar vielen und verschiedenen Kabel- bzw. Zubehörfabrikanten. Wer läßt sich schon gerne in die Karten schauen.U
mso gespannter war ich auf Jürgen Hensler, als ich ein Päckchen aus Brilon mit einer Auswahl von seinen Produkten im Arm unseres Postboten entdeckte. Mit Jürgen Hensler hatte ich drei Tage zuvor telefoniert; wir sprachen über den Weihnachtsstress, den Winterurlaub, Backpulver und nebenbei erwähnte Hensler, dass er uns doch gerne mal seine Verbindungen zusenden wolle. "Schreibt doch mal was darüber", waren seine Worte. Hensler-Produkte waren mir bereits zuvor ein Begriff, gesehen oder gar gehört hatte ich aber nocht nichts aus dieser Palette. Nur, V.a.T.-Mitglied Thomas Sender war bereits "stolzer Besitzer" (O-Ton Sender) von Hensler-Kabeln. Mehr dazu aber später! Im folgenden, nach den Hörproben, wurde mir klar, warum ein Mann frei von der Leber weg sagen konnte "Schreibt doch mal..."!D
er Signalleiter:JH 88 NF ist ein aufwendig konstruiertes Hohlleiter Koaxialkabel. Mehrere hochreine, massive Kupferleiter, mit unterschiedlich genau berechneten Durchmessern sind um einen Blindkern geseilt. Physikalisch wirkt der Aufbau als gestreckter Übertrager im Verhältnis 1:1. Durch dieses Verfahren wird eine sehr schnelle und verlustarme Signalübertragung erreicht. Das Dielektrikum besteht aus geschäumtem Polyethylen (Er Wert 1,5).
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ie Abschirmung:Das Kabel ist dreifach abgeschirmt, die erste Schicht bilden zwei Aluminiumfolien, die zu je 50% überlappen wodurch eine 4-fache Abschirmung entsteht. Dem folgt ein Schirmgeflecht aus 3 verschieden starken Kupferdrähten, welches mit einer Kohlefaser- und Polypropylenfolie ummantelt ist. Diese Konstruktion des JH 88 Kabel minimiert den Einfluss des Außenmantels und der Umgebung.
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er WellenwiderstandDer Wellenwiderstand beträgt 75 Ohm, daher ist das Kabel auch für Digital und HF Signale einsetzbar.
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ie Anschlussstecker:Die verwendeten Anschluss-Stecker sind antimagnetisch und mit nickelfreien Kontakten ausgestattet. JH 88 wird von Hand und mit hochwertigem Speziallot, in einer Spannvorrichtung konfektioniert. Wahlweise können Clearaudio Profi-MPC Stecker oder Eichmann Bullet-Plug montiert werden.

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ie Qualitätsprüfung:Im Testlauf wird das JH 88 NF Kabel mit Stromstärken bis 5 Ampere belastet. Nach verschiedenen, weiteren hochempfindlichen Prüfungen, wird das konfektionierte JH 88 NF, 48 Stunden lang mit dynamischen Signalen vorbelastet. (wir sprechen hierbei vom Einspielen).
JH 88 LS Das JH 88 LS - Kabel ist ein kreuzgeflochtenes Hohlleiter-Kabel, welches ebenfalls wie das JH 88 NF Kabel, aus mehreren hochreinen Kupferleitern mit verschiedenen Durchmessern besteht. Der Kern besteht aus geschäumtem PE, der Leiterquerschnitt beträgt: 3,08
mm² . Die maximale Strombelastbarkeit im ausgelegten Zustand beträgt: 25 Ampere. Dies entspricht 5.000 Watt Sinusleistung an 8 Ohm. Das LS-Kabel ist mit einer Kohlefaser- und Polypropylenfolie ummantelt. Diese Konstruktion des JH 88 LS Kabel minimiert den Einfluss des Außenmantels und der Umgebung. Der Außenmantel wird in 2 Lagen aufgetragen. Der Außendurchmesser beträgt 11 mm. Die 4 mm Anschlussstecker bestehen aus Kupfer/Tellur und sind ohne Nickelschicht
direkt vergoldet. Bei Verwendung der dazu gehörenden Dosen beträgt die
Thermospannung weniger als 0,01 µV pro °C. Konfektionierung mit direkt vergoldetem Kupferstecker, nicht
ferromagnetisch und Thermospannungsarm. Wahlweise werden auch die abgebildeten
Gabeln montiert. Die blaue Kennzeichnung verweist auf die Anschlussrichtung
(Signalquelle).
Da die JH 88 Kabel nach dem Konfektionieren prinzipiell vorbelastet (eingespielt) werden, muss vom Öffnen der Stecker dringlichst abgeraten werden, da die eingespielten Metallstrukturen hierbei brechen. Auch häufiges Umstecken der Kabel hat ähnliche Auswirkungen. Nach langjährigen Erfahrungen mit Kabeln und Elektronik sei hier angemerkt, dass diese Komponenten ein "Gedächtnis" für die eingespeisten Signale besitzen; d.h. für den "typischen Klang" des zuletzt verwendeten Gerätes (z.B. CD Spieler).

Das Hörerlebnis
Equipment:
Quelle Digital Clockwork-CD-SONY-XA30ES,
Clockwork-MD-SONY-JA3ES
Quelle Analog Pro-Ject Perspective mit
Goldring 1042GX an Pro-Ject 9c-Arm
Verstärkung
Clockwork-AMP-SONY-FA50ES, ACURUS Phono-Preamplifier P10
Lautsprecher
IQ, System 300
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Und los geht die Fahrt in den unbekannten Raum. Begonnen habe ich mit der Teststrippe JH 88 NF (Konfektioniert auf 1,08m mit Bullet Plugs) zwischen CD und AMP sowie dem JH 88 LS (2 x 2,97m, beidseitig mit Gabeln konfektioniert). Was nun geschah, ist nur schwer in Worte zu fassen. Dennoch möchte ich versuchen, das Erlebte zu Papier zu bringen.
Das, was bereits in der ersten Sekunde nach Bedienung des "Start-Buttons" aus meinen Lautsprechern schoss, ließ meine Augäpfel zu Apfelsinen heran wachsen! OK! "Pause" drücken und noch mal von vorne.
Im
Schacht liegt Williams mit dem London Session Orchestra unter der
Leitung von Gavyn Wright. Angewählt ist Track 2, "Mack the knife", Swing
pur und dazu die atemberaubende Dynamik einer grandiosen Big-Band.
Start und
"Feuer frei"!
Sofort, beim ersten Beckenanschlag, war mir klar: Das, was mir hier geboten wurde, ist einmalig. Einmalig klar, raumerfüllend, groß abbildend, unheimlich schnell und messerscharf!" Die Big-Band erzeugte einen solchen "Druck" bei einer unbeschreibbaren Präzision und Spielfreude, dass es mir den Atem verschlug. Jedes Instrument ist an seinem Platz. Ich genieße wunderschöne Pianobegleitung, fetzige Drums, Bass, Guitar und eine Bläser-Formation, die schallende Ohrfeigen abfeuert, dass es sich gewaschen hat. Alles wirkt wie eine dreidimensionale große Bühne. Deutlich bilde ich eine "räumliche Tiefenstaffelung", weit jenseits der CD-Player Base! Ich sehe goldenes Blech, aufgeblähte Wangen und 120dB im Schallkegel der Trumpets! Ich bin eingenommen, stehe mit dem Taktstock direkt neben Gavyn Wright. Sogar Williams gefällt mir außerordentlich gut, singt er doch im Moment nur für
mich! Die Bläser machen mich so dermaßen an, dass ich erst mal beim Blech
verweilen möchte.
Also, Williams raus, Mighty
Sam McClain rein. Das Stück "New man in town" vom Album "Journey" muß her.
Der "Startschuß" dieses Stücks; Hammond B-3, Bass und Drums, versetzt mir
bereits einen solchen Hieb unter den Rippenbogen, dass ich erst mal Luft holen
muß! Was für eine noch nie wahrgenommene Dynamik. Diese Kabel-Verbindungen
verwandeln meine Hifi-Kette in eine unheimlich Spaß machende Live-Bühne. Wer
diesen Drummer einmal (Zac Casher) live gesehen hat, weiß wie er auf die
Felle eindrischt. Aber genau das Feeling wird auch ins Wohnzimmer
transferiert!
Wen dann bei 2:30min. Walter Platt’s
Trumpet Solo noch nicht ergriffen hat, ist Emotions-tot! Auch der 1954 in
Glasgow/Schottland geborene Vince Jones beschreibt es nicht anders und
genau so treffend! "I’ve got you under my skin", das Paradestück des Albums
"Come on spinner" läßt mich fingerschnippend auf und ab wippen und mit den Armen
im Takt schlagen. Bis zur letzten Sekunde, wenn bei 3:13min. das Tenor-Sax den
Schlusspunkt setzt. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich bin ergriffen! Emotional
gereizt! Beinahe geschockt bin ich bei "Gimme your number" von Toscho,
wie weit die beiden Bass-Chassis aus dem LS-Gehäuse gehoben wurden! Leute, spart
euch Diskussionen über Subwoofer und die damit verbundenen Einstell- und
Aufstellprobleme! Hier gibt es tiefste Grobdynamik pur! Mitten aufs Zwerchfell.
Knochentrocken, superpräzise und bis in den tiefsten Frequenzkeller hinab. Zum
ersten Mal höre ich in "Fool for every season" von Eugene Ruffolo eine
Diffenzierung zwischen Becken und Sand-Ei im Intro! Den Abschluss dieser ersten
Sitzung soll Friedemann mit "Passion und pride" sein. Hier gibt’s Energie
pur! Perfekt auf den Punkt gebracht. Der Klang ist groß, mächtig, reich an
Schattierungen und hochdynamisch. Dabei aber stets von ausgeprägter Klarheit und
Präzision und mit schon fast stoischer Gelassenheit! Wo andere Leiter fahrig und
unkonzentriert wirken, als wüssten sie nicht, welche Richtung sie der Musik
geben sollen, kommt das JH 88 Duo ohne Umschweife zur Sache. Gitarrenanschläge
zerplatzen wie aus dem Nichts zwischen Boxen, das Klangbild bewegt sich wie ein
lebendiger Körper, der atmet!
Übrigens, wer mit dem Gedanken spielt evt. ein neues Tonabnehmer-System unter den altbewährten Arm zu montieren, der sollte mal die NF-Verbindung austauschen und das JH 88 anschließen. Sie trauen Ihren Ohren nicht, was es da noch alles auf das gewohnte Klangbild draufzusetzen gibt!
Selbst bei Digitalaufnahmen, hier im Fall der Testkette der bewährte Clockwork-MD, setzt sich dieser brilliante verlustfreie Signalfluß gnadenlos fort. Blindversuche mit verschiedenen Koax-Strippen machten es uns relativ einfach, auf Anhieb die Hensler-Verbindung heraus zu hören.
Fazit Den original Bericht und weitere Interessante Berichte über Vinyl und mehr unter :
In jeder Hinsicht konnten die Hensler-Kabel JH 88 NF + JH 88 LS voll überzeugen und alle bis dato
gehörten Kandidaten weit hinter sich lassen. Mit einer unbändigen Dynamik und
grandioser Detailfreudigkeit hat sich das JH 88 in mein
Herz gespielt! Ist das Hensler-Kabel doch "einfach nur neutral", ohne
wichtige Details wegzulassen oder gar andere unnötig aufzublähen. Das Gefühl,
der digitale Ausgang des CD-Players sei direkt mit den Endstufen und diese
wiederum direkt mit dem LS-Chassis verbunden, liegt nahe!
Ohne Diskussion
und Wenn und Aber: Hensler-Kabel sind ab sofort "Die neue
Referenz"!
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